Ein arbeitsreicher Samstag

war für uns der der 06. Juli 2019. Wir trafen uns um 10:00 Uhr an der Kirche, um verschiedene Arbeiten rund ums Kirchengelände vorzunehmen. Es wurde die Regenrinne gereinigt, der Gehweg mitsamt des Rinnsteins gesäubert, vor allem aber wurden verschiedene Bau- und Bastelarbeiten durchgeführt.

Zum Abschluss des Apostelgottesdienstes am 05. Mai überreichte Bezirksältester Thorsten Junk unserem Priester Martin Gleim als Dank für seine Tätigkeit als Gemeindevorsteher einen Weinstock. Diesen Weinstock spendete Priester Gleim der Gemeinde. Nach reiflichen Überlegungen wurde der geeignete Platz für das Geschenk gefunden. Unter der Regie unserer Priesters Wolfgang Lipphard wurde Material besorgt, ein Rankgerüst gebaut und der Weinstock eingepflanzt. Er hat jetzt einen sonnigen Platz neben unserer Sitzecke gefunden und wird dort -mit entsprechender Pflege- sicher gut gedeihen und in den nächsten Jahren auch als Sicht- und Sonnenschutz dienen können.

Während die Brüder mit dem Bau der Rankhilfe beschäftigt waren, hatten sich einige Schwestern ein anderes Projekt vorgenommen. Die Bastelarbeiten, die eigentlich für die Herbstmonate vorgesehen waren, wurden vorverlegt und an diesem Tag mit viel Energie und Freude vorgenommen. Ganz eifrig wurde das schon vorbereitete Holz geschliffen, gestrichen und beschriftet. Selbst diejenigen, die vorher behauptet hatten, sie seien für Bastelarbeiten nicht geeignet, hatten viel Spaß beim Streichen und Malen. Auf das Ergebnis unserer Arbeiten sind wir jedenfalls sehr stolz, es soll das Gemeinschaftsgefühl unserer Gemeinde ausdrücken. Zum Abschluss unserer Arbeiten wurde schon ein Platz für unser Werk gefunden, es ist jetzt im Treppenhaus unserer Kirche zu bewundern.

Während der Arbeiten wurden wir von unserem Vorsteher mit Kaffee, Brötchen Mett und Wurst verwöhnt. Verwöhnt hat uns auch die Sonne, trotz des Einsatzes von zwei noch schnell beschafften Sonnenschirmen gab es nachmittags den ersten Sonnenbrand zu beklagen. Aber es war ein harmonischer, arbeitsreicher und erfolgreicher Tag für alle beteiligten Geschwister, der allen viel Freude gemacht hat.

Pfingsttreffen im Bergpark Wilhelmshöhe

Am Pfingstmontag trafen wir uns mit Geschwistern unserer Partnergemeinde Minden im Bergpark Wilhelmshöhe (seit 2013 gehört der Bergpark zu den UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten).

Wir begrüßten unsere Mindener Gäste am Herkules-Besucherzentrum mit einem kleinen Sekt-Frühstück samt Fingerfood-Häppchen. Nach den Geschwistern unserer Partnergemeinde trafen weitere Gäste -hauptsächlich Verwandte und Freunde aus dem Geschwisterkreis- dort ein, so dass unsere Gruppe zeitweise auf ca. 45 Personen anwuchs.

Nach dem gemütlichen Frühstück liefen wir gemeinsam zum Herkules, bewunderten die herrliche Aussicht und stiegen langsam die Stufen neben den Kaskaden bis zur Neptungrotte hinab. Während wir dort auf den Beginn der Wasserspiele warteten, hatten wir reichlich Zeit für Gespräche und zum besseren gegenseitigem Kennenlernen. Wir bestaunten mit vielen anderen Besuchern den Wasserfall bis das Wasser das Ende der Kaskaden erreicht hatte. Weiter ging es durch den Bergpark um das Eintreffen des Wassers an der Teufelsbrücke und am Aquädukt zu erleben. Als die Geschwister den Abschluss der Wasserspiele mit der großen Fontäne am Fontänenteich erlebt hatten, war im Park vor Schloss Wilhelmshöhe schon ein Picknick mit Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränken vorbereitet. Bei herrlichem Sonnenschein erholten wir uns dort von dem langen Spaziergang. Um den Geschwistern den anstrengenden Aufstieg zu ihren oben geparkten Fahrzeugen zu ersparen wurde schnell ein Shuttle-Service eingerichtet, damit alle gemeinsam zum Abschlussessen in einem gemütlichen Lokal eintreffen konnten. Einige Geschwister hatten beschlossen, den Weg dorthin zu Fuß zurück zu legen. Der mit ca. 30 Minuten angegebene Fußweg stellte sich dann doch als etwas schwieriger heraus, so dass die Fußgänger dann als letzte um Abendessen eintrafen.

Der Tag ist für uns sehr zufriedenstellend zu Ende gegangen. Schon Tage vorher verfolgten wir die Wettervorhersage, die für diesen Pfingstmontag für vormittags Regen und für nachmittags Gewitter angekündigt hatte. Tagelang bereitete uns das Kopfzerbrechen, denn unsere ganze Planung baute auf gutes Wetter. Erst am Morgen unseres Ausflugs sah die Vorhersage etwas besser aus. Aber unsere Gebete wurden erhöht: Wir hatten den ganzen Tag über herrlichen Sonnenschein, es gab sogar Geschwister, bei denen sich abends schon ein leichter Sonnenbrand zeigte.

Es war für unsere Gemeinde ein toller Tag. Es hat sich wieder mal gezeigt, wie sehr alle zusammenhalten können und gemeinsam für ein gutes Gelingen eintreten, sei es beim Mitbringen von Häppchen, Kuchen, Kaffee und Getränken, beim Lösen logistischer Schwierigkeiten oder beim schnellen Einspringen bei auftretenden kleineren Problemen. Wir waren sehr zufrieden mit dem Ablauf des Tages und hoffen, dass es unseren Gästen auch gefallen hat!

 

Der 1. Mai

 wurde von unserer Gemeinde mit der seit Jahren üblichen Radtour, Grillen und gemeinsamen Kaffeetrinken begangen.

Die Radfahrer trafen sich um 10:00 Uhr an der Kirche, um zur ca. 20 km entfernten Grube Stolzenbach zu radeln. (In der Schachtanlage Stolzenbach kamen 1988 bei einem Grubenunglück 51 von 57 Bergleuten ums Leben, seitdem ist die Grube stillgelegt.) Unterwegs wurde bei Geschwistern eine Rast eingelegt, einige Radfahrer machten sich von dort aus auf den Heimweg, die anderen fuhren noch 5 km bis nach Stolzenbach.

Die Nicht-Radfahrer trafen sich um 12:00 Uhr zum gemeinsamen Grillen an der Kirche. Der Grill war schon angeheizt und Salate und Kuchen wurden von den Geschwistern geliefert. Auch das Wetter spielte mit, wir konnten einige schöne Stunden mit angeregten Gesprächen auf unserem schönen Kirchengrundstück verbringen.

Es war eine rundum schöne Gemeindeaktivität und wir freuen uns schon auf die nächste Aktivität: ein Treffen mit unserer Partnergemeinde Minden im Bergpark Wilhelmshöhe!

Gartenaktion Frühjahr

Nachdem unser Ausflug nach Marburg am letzten Wochenende bei herrlichem Frühlingswetter stattfand, gingen wir für unsere Gartenaktion von ähnlich schönen Bedingungen aus. Leider zeigte die Wettervorhersage etwas ganz anderes an. Von Minustemperaturen, Regen- und Schneeschauern war die Rede.

Wir beschlossen daher, die Gartenaktivitäten auf das Notwendigste zu begrenzen und unser übliches Grillen nach den Arbeiten ausfallen zu lassen. Es traf sich also der „harte Kern“ der Gemeinde morgens um 10:00 Uhr, um das Kirchengrundstück rechtzeitig vor den Osterfeiertagen vorzeigbar zu machen. Wir konnten dann doch noch ganz gut unsere Arbeiten verrichten, nur die letzten Handgriffe mussten im plötzlich einsetzenden Schneetreiben verrichtet werden.

Allen beteiligten Helfern vielen Dank für den Einsatz und an die übrigen Geschwister die Bitte um mehr Beteiligung bei der nächsten Gartenaktion!

 

 

Ein Ausflug nach Marburg

…war unsere erste Gemeindeaktivität im April.

Ein Großteil der mitfahrenden Geschwister traf sich am Bahnhof in Treysa, um mit der Bahn nach Marburg zu fahren. Einige Geschwister stiegen unterwegs noch zu, sodass unsere kleine Gruppe dann gemeinsam im Marburger Bahnhof eintraf. Von dort liefen wir bei herrlichem Sonnenschein gemütlich zur Oberstadt und trafen auf dem Marktplatz unsere Stadtführerin. Wir erlebten eine interessante Führung durch die Altstadt, bei der wir viel über die Geschichte der Stadt erfuhren. Wissenswertes über die „heilige Elisabeth“ wurde uns erklärt und die Häuser bekannter Persönlichkeiten wie die Brüder Grimm, Martin Luther oder Professor Jung-Stilling, die in der Altstadt ihre Spuren hinterlassen haben, wurden uns unterwegs gezeigt. Die Führung endete mit einer Besichtigung der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien.

Danach hatten wir noch einige Zeit zur freien Verfügung, bevor wir um 18:00 Uhr in einem gemütlichen Altstadtlokal wieder zusammenkamen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es zurück zum Bahnhof und per Zug in die Heimat.

Wir haben bei tollem Frühlingswetter einen sehr schönen und perfekt organisierten Tag unter Geschwistern erlebt. Der Organisatorin dieser Gemeindeaktivität vielen Dank dafür!

Kegeln

stand am Sonntag, dem 03. Februar 2019 auf unserem Programm. Gut gelaunt fanden sich über 20 Geschwister zum jährlichen Kegelnachmittag auf der Kegelbahn ein. Besonders die Kinder waren stark vertreten. Mit viel Freude und kräftigen Anfeuerungsrufen fand ein Wettbewerb zwischen den beiden spontan gegründeten Teams statt. Ein Siegerteam konnte diesmal nicht ermittelt werden, beide Teams schafften es nicht, in der festgelegten Zeit alle Punkte zu erreichen und es herrschte zum Schluss ein ziemliches Durcheinander. Wir hatten trotzdem viel Spaß und stärkten uns hinterher noch im italienischen Restaurant nebenan mit Pizza und Pasta.

Unsere Jahresauftaktveranstaltung

für das neue Jahr fand am Sonntag, dem 13. Januar nachmittags in unserer Kirche statt.

Die Tagesordnung umfasste einige Punkte:
Zuerst erfolgte eine Präsentation aller Aktivitäten des vergangenen Jahres mit Fotos der einzelnen Unternehmungen, anschließend fand die Wahl des neuen Gemeindegremiums statt.

Nach der wohlverdienten Pause, in der wir uns mit den Delikatessen aus dem Weihnachtspaket unserer Partnergemeinde Minden-Mitte und einigen anderen Köstlichkeiten stärken konnten, stand die Planung für das laufende Jahr auf dem Programm.

Auch in diesem Jahr haben wir wieder viel vor. Neben den gewohnten  Unternehmungen -wie Gartenaktionen in Frühling und Herbst, Weihnachtsfeier und Radtour zum ersten Mai- haben wir uns auf die verschiedensten Aktivitäten geeinigt. So stehen Kegeln, eine Planwagenfahrt, Wintergrillen, ein Bastelnachmittag, der Besuch der Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe mit unserer Partnergemeinde Minden-Mitte, eine Stadtführung in Marburg, ein Sommerfest, der Hoherodskopf, ein Ausflug mit unseren Partnergemeinden Nufringen und Schwann sowie eine Schneewanderung auf dem Programm. Außerdem sind ein Lichtergottesdienst und ein Musikgottesdienst geplant.
Für fast alle Maßnahmen wurde das genaue Datum sowie die verantwortliche Person festgelegt, nur die Schneewanderung wird wetterabhängig spontan durchgeführt.

Wir freuen uns auf ein weiteres ereignisreiches Jahr und hoffen auf eine rege Beteiligung bei allen unseren Unternehmungen!

(Bei unseren Partnergemeinden bedanken wir uns für die tollen Weihnachtspakete und hoffen, dass wir uns in diesem Jahr entsprechend revanchieren können.)

Ein Besuch in unserer Partnergemeinde Minden-Mitte

war unsere schon lange gepante September-Gemeindeaktivität. Leider waren einige der angemeldeten Geschwister dann doch nicht in der Lage, an dem Ausflug teilzunehmen. Deshalb gingen am Samstag, dem 08. September 2018 nur einige Geschwister auf die Reise. Sie bildeten Fahrgemeinschaften und machten sich gegen 8:00 Uhr morgens auf den Weg nach Minden.

Dort wurden sie gegen 10:00 Uhr von den Geschwistern unserer Partnergemeinde mit einem üppigen westfälischen Frühstück begrüßt, danach gab es – unter kundiger Führung des Bezirksältesten – eine sehr interessante Stadtführung durch die Mindener Altstadt. Nach diesem langen zweistündigen Spaziergang wurde sich in der Kirche mit Kaffee und Kuchen gestärkt, anschließend bestand die Möglichkeit, das neu gestaltete Kaiser-Wilhelm-Denkmal im nahe gelegenen Porta-Westfalica zu besichtigen. Fast alle Treysaer Geschwister nahmen an dieser Tour teil. Inzwischen waren die Mindener Geschwister wieder sehr fleißig, man erwartete die Ausflügler unter anderem mit leckeren Salaten sowie Würstchen und Steaks vom Grill. So gestärkt traten fast alle Geschwister gegen 18:00 Uhr die Heimreise an.

Der Gemeinde Minden-Mitte unseren herzlichsten Dank für den tollen Tag und ihre Gastfreundschaft! Es war alles hervorragend geplant, organisiert und vorbereitet. Liebe Mindener, vielen, vielen Dank!

Wir werden versuchen, uns im nächsten Jahr zu revanchieren.

Der Hessenpark

war das Ziel unserer August-Gemeindeaktivität.

Am Samstag, dem 18. August 2018 trafen wir uns am Eingang des Hessenparks und gingen gemeinsam – mit einem Abstecher in die Bürstenmacherei- zum Marktplatz. Wir bummelten durch die Geschäfte und wanderten dann in kleinen Gruppen durch das Gelände des Freiluftmuseums. Viele originalgetreu wieder aufgebaute Fachwerkhäuser, unter anderem auch aus unserer Heimat Nordhessen, konnten besichtigt werden.  Ein Kolonialwarenladen, eine Mühle, Kirchen und viele andere Gebäude zeigten einen Einblick in das Leben unserer Vorfahren. Da der Tag unter dem Motto „Auf Tuchfühlung mit Wolle, Hanf und Flachs“ stand, gab es zu diesem Thema einige Vorführungen und Mitmachaktionen. Dreschmaschinen, Kartoffeldämpfer, Schweine, Hühner, Ställe und Scheunen gaben einen Eindruck in das hessische Bauernleben. Die Zeit war leider zu kurz, um alles in Ruhe anzusehen, da wir uns schon nachmittags zu Kaffee und Kuchen am Marktplatz wieder zusammenfinden wollten. Nach diesem erholsamen Abschluss des heißen und sonnigen Tages traten alle Geschwister die Heimreise an.

 

 

Point-Alpha und Konrad-Zuse-Museum

waren die Programmpunkte unserer Juni-Gemeindeaktivität.

Gegen 11:00 Uhr trafen die um 9:30 Uhr an unserer Kirche gebildeten Fahrgemeinschaften am Point-Alpha an der ehemaligen innerdeutschen Grenze ein. Wir besichtigten ausführlich den damaligen US-Beobachtungsstützpunkt, hatten vom Beobachtungsturm einen Blick auf die Grenzlinie und die Grenzeinrichtungen der ostdeutschen Seite und wanderten nach einer Erfrischung im ehemaligen „Beergarden“  entlang des früheren Grenzzauns zum „Haus auf der Grenze“.  Dort informierten wir uns in der Ausstellung über das Grenzregime der DDR, die Mittagshitze machte uns aber schon sehr zu schaffen, deshalb fiel dieser Teil der deutschen Geschichte etwas kürzer aus. Weiterlesen „Point-Alpha und Konrad-Zuse-Museum“