Einen Lichtergottesdienst

durften die Gemeinden Schwalmstadt-Treysa und Frielendorf am Mittwoch, dem 20. Februar 2019 in unserer Kirche in Treysa erleben. Das Kirchengebäude wurde von außen farbig angestrahlt, die wunderschönen bunten Fenster kamen so noch besser zur Geltung. Beim Betreten der Kirche übergaben die Diakone jedem Besucher ein LED-Teelicht. Die Teelichter, einige farbige Wandstrahler und die Kerzen auf dem Altar waren die einzigen Lichtquellen an diesem Abend, die Deckenbeleuchtung blieb aus.

Anstelle der sonst üblichen Orchestermusik oder des Orgelspiels erklangen vor und nach dem Gottesdienst ganz ungewohnte Töne. Auf der Empore waren Klangschalen aufgebaut, eine Klangschalentherapeutin spielte damit sanfte Entspannungsmusik.

Den Gottesdienst hielt unser Bezirksältester Thorsten Junk. Neben dem für diesen Tag vorgesehenen Bibelwort aus der Offenbarung des Johannes 1, 9 griff er überwiegend auf die Schöpfungsgeschichte zurück. Das Wort „Und Gott sprach: Es werde Licht!“ diente als Grundlage für den gesamten Gottesdienst. Der Älteste zeigte uns ein ganz neues Verständnis für dieses Wortes auf.

Auch der Chor nahm mit allen vorgetragenen Liedern das Thema Licht auf. Besonders passend zu dem Salz auf dem Altar war das Lied „Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt“.

Nach dem Gottesdienst forderte uns der Bezirksälteste auf, die Kirche in dieser besonderen und ruhigen Stimmung zu verlassen. Die Teelichter sollten wir mitnehmen und in den nächsten Tagen an jemanden weitergeben, der das Licht besonders nötig hat.

 

 

Kegeln

stand am Sonntag, dem 03. Februar 2019 auf unserem Programm. Gut gelaunt fanden sich über 20 Geschwister zum jährlichen Kegelnachmittag auf der Kegelbahn ein. Besonders die Kinder waren stark vertreten. Mit viel Freude und kräftigen Anfeuerungsrufen fand ein Wettbewerb zwischen den beiden spontan gegründeten Teams statt. Ein Siegerteam konnte diesmal nicht ermittelt werden, beide Teams schafften es nicht, in der festgelegten Zeit alle Punkte zu erreichen und es herrschte zum Schluss ein ziemliches Durcheinander. Wir hatten trotzdem viel Spaß und stärkten uns hinterher noch im italienischen Restaurant nebenan mit Pizza und Pasta.

Ein Gemeindesonntag

war der heutige Gottesdienst, d.h auch die Kinder nahmen komplett an dem Gottesdienst teil. Da dies ja bekanntlich sehr viel langweiliger ist als Sonntags- oder Vorsonntagsschule, wurde auf die Kinder ganz besonders eingegangen. Im ersten Teil des Gottesdienstes erklärte Vorsteher Felix Frobel den Kindern das Textwort auf eine leicht verständliche Weise. Zum Beispiel erzählte er ihnen, dass es einem hilft, wenn Vater oder Mutter bei einem sind wenn man Angst hat, dann fühlt man sich behütet und kann glücklich sein. Da Gott immer bei uns ist, sind wir immer gut behütet und können glücklich sein. Schokolade macht auch glücklich, deshalb gab es nach diesem Teil des Gottesdienstes Schokolade für alle Kinder. Auch die Erwachsenen wurden im zweiten Teil des Gottesdienstes unter dem Textwort aus Lukas 7,13 glücklich!

Im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich der Vorsteher bei Bruder Bernd S., der aus eigenem Wunsch nach zwei Jahren aus dem Gemeindegremium ausgeschieden ist für seine Arbeit im Gremium und überreichte ein kleines Präsent der Gemeinde.

Für jeden Gottesdienstbesucher gab es beim Verlassen des Kirchensaals noch ein Geschenk: Einen liebevoll gestalteten Aufkleber mit der Aufschrift: „Weine nicht! Gott ist da, er hilft!“

Dafür ganz herzlichen Dank!

Unser jüngstes Gemeindemitglied

empfing heute während des Sonntagsgottesdienstes das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.

Unsere Kinder hießen den kleinen Erdenbürger und seine Eltern mit dem Lied „Weil ich Jesu Schäflein bin“ am Altar willkommen. Priester Lipphardt führte die Handlung durch, der Täufling nahm den Segen ruhig entgegen.

Nach dem Gottesdienst durfte sich eines der Kinder anlässlich seines 10. Geburtstages noch ein Lied wünschen. Die Wahl des Geburtstagskindes fiel auf „Gott ist die Liebe“. Dieses Lied passte wunderbar zur Taufe und dem Geburtstag, die ganze Gemeinde sang freudig alle Strophen mit.

 

Unsere Jahresauftaktveranstaltung

für das neue Jahr fand am Sonntag, dem 13. Januar nachmittags in unserer Kirche statt.

Die Tagesordnung umfasste einige Punkte:
Zuerst erfolgte eine Präsentation aller Aktivitäten des vergangenen Jahres mit Fotos der einzelnen Unternehmungen, anschließend fand die Wahl des neuen Gemeindegremiums statt.

Nach der wohlverdienten Pause, in der wir uns mit den Delikatessen aus dem Weihnachtspaket unserer Partnergemeinde Minden-Mitte und einigen anderen Köstlichkeiten stärken konnten, stand die Planung für das laufende Jahr auf dem Programm.

Auch in diesem Jahr haben wir wieder viel vor. Neben den gewohnten  Unternehmungen -wie Gartenaktionen in Frühling und Herbst, Weihnachtsfeier und Radtour zum ersten Mai- haben wir uns auf die verschiedensten Aktivitäten geeinigt. So stehen Kegeln, eine Planwagenfahrt, Wintergrillen, ein Bastelnachmittag, der Besuch der Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe mit unserer Partnergemeinde Minden-Mitte, eine Stadtführung in Marburg, ein Sommerfest, der Hoherodskopf, ein Ausflug mit unseren Partnergemeinden Nufringen und Schwann sowie eine Schneewanderung auf dem Programm. Außerdem sind ein Lichtergottesdienst und ein Musikgottesdienst geplant.
Für fast alle Maßnahmen wurde das genaue Datum sowie die verantwortliche Person festgelegt, nur die Schneewanderung wird wetterabhängig spontan durchgeführt.

Wir freuen uns auf ein weiteres ereignisreiches Jahr und hoffen auf eine rege Beteiligung bei allen unseren Unternehmungen!

(Bei unseren Partnergemeinden bedanken wir uns für die tollen Weihnachtspakete und hoffen, dass wir uns in diesem Jahr entsprechend revanchieren können.)

Einen weiteren Priester

erhielt unsere Gemeinde im Oktober.

Während des Gottesdienstes in Stadtallendorf ordinierte Apostel Jens Lindemann unseren Diakon Holger Strüning zum Priester.

Weiterhin empfingen aus unserer Gemeinde ein Erwachsener und ein Kind den Segen der Heiligen Versiegelung.

Foto:  Apostel Jens Lindemann, Priester Holger Strüning, Bezirksältester Thorsten Junk

Ganzer Artikel:
http://www.nak-marburg.de/db/7671847/Meldungen/Versiegelung-und-Ordination-in-Stadtallendorf

Ein Besuch in unserer Partnergemeinde Minden-Mitte

war unsere schon lange gepante September-Gemeindeaktivität. Leider waren einige der angemeldeten Geschwister dann doch nicht in der Lage, an dem Ausflug teilzunehmen. Deshalb gingen am Samstag, dem 08. September 2018 nur einige Geschwister auf die Reise. Sie bildeten Fahrgemeinschaften und machten sich gegen 8:00 Uhr morgens auf den Weg nach Minden.

Dort wurden sie gegen 10:00 Uhr von den Geschwistern unserer Partnergemeinde mit einem üppigen westfälischen Frühstück begrüßt, danach gab es – unter kundiger Führung des Bezirksältesten – eine sehr interessante Stadtführung durch die Mindener Altstadt. Nach diesem langen zweistündigen Spaziergang wurde sich in der Kirche mit Kaffee und Kuchen gestärkt, anschließend bestand die Möglichkeit, das neu gestaltete Kaiser-Wilhelm-Denkmal im nahe gelegenen Porta-Westfalica zu besichtigen. Fast alle Treysaer Geschwister nahmen an dieser Tour teil. Inzwischen waren die Mindener Geschwister wieder sehr fleißig, man erwartete die Ausflügler unter anderem mit leckeren Salaten sowie Würstchen und Steaks vom Grill. So gestärkt traten fast alle Geschwister gegen 18:00 Uhr die Heimreise an.

Der Gemeinde Minden-Mitte unseren herzlichsten Dank für den tollen Tag und ihre Gastfreundschaft! Es war alles hervorragend geplant, organisiert und vorbereitet. Liebe Mindener, vielen, vielen Dank!

Wir werden versuchen, uns im nächsten Jahr zu revanchieren.

Ein Musikgottesdienst

fand heute zum ersten Mal in unserer Gemeinde statt.

Nach einem einleitenden Orgelspiel lauschten wir den Glocken der Stadtkirche, Priester Martin Gleim gab Erklärungen zur Geschichte und Herstellung von Kirchenglocken sowie zu den verschiedenen Anlässen zum Glockenläuten. Nach dem Eingangslied und dem Eingangsgebet wurde das Textwort „Alle eure Sorge werfet auf ihn, denn er sorgt für euch!“ von unserem Chor musikalisch vorgetragen. Danach folgte eine Bibellesung.

Der Gottesdienst wurde von Priester Michael Stehl geleitet, alle anderen anwesenden Priester und Diakone beteiligten sich mit einem kurzen Predigtbeitrag. Musikalisch wurde der Gottesdienst abwechselnd durch Orgelspiele, Chorgesänge, Auftritte des Kinderchors, einem Vortrag zweier Solistinnen und dem Gemeindegesang gestaltet.

Nach einem Moment der Stille, der Freisprache und dem Abendmahl klang der Gottesdienst mit dem gemeinsam gesungenen und vom Orchester begleiteten Lied „Jubelklänge, Festgesänge“ aus.

Diese Form des Gottesdienstes war neu und ungewöhnlich, aber insgesamt sehr interessant und führte beim anschließenden gemeinsamen Kaffeetrinken zu regen Diskussionen.

Kinderchor: Ein Gärtner geht im Garten…

Kinderchor:  Alles was und glücklich macht…

Gemeinde: Jubelklänge, Festgesänge…

 

 

 

Der Hessenpark

war das Ziel unserer August-Gemeindeaktivität.

Am Samstag, dem 18. August 2018 trafen wir uns am Eingang des Hessenparks und gingen gemeinsam – mit einem Abstecher in die Bürstenmacherei- zum Marktplatz. Wir bummelten durch die Geschäfte und wanderten dann in kleinen Gruppen durch das Gelände des Freiluftmuseums. Viele originalgetreu wieder aufgebaute Fachwerkhäuser, unter anderem auch aus unserer Heimat Nordhessen, konnten besichtigt werden.  Ein Kolonialwarenladen, eine Mühle, Kirchen und viele andere Gebäude zeigten einen Einblick in das Leben unserer Vorfahren. Da der Tag unter dem Motto „Auf Tuchfühlung mit Wolle, Hanf und Flachs“ stand, gab es zu diesem Thema einige Vorführungen und Mitmachaktionen. Dreschmaschinen, Kartoffeldämpfer, Schweine, Hühner, Ställe und Scheunen gaben einen Eindruck in das hessische Bauernleben. Die Zeit war leider zu kurz, um alles in Ruhe anzusehen, da wir uns schon nachmittags zu Kaffee und Kuchen am Marktplatz wieder zusammenfinden wollten. Nach diesem erholsamen Abschluss des heißen und sonnigen Tages traten alle Geschwister die Heimreise an.

 

 

Gebärdensprache

im Gottesdienst kannten wir bisher noch nicht.

Aber heute waren die hörgeschädigten Geschwister bei uns zu Gast und unser Vorsteher, Priester Felix Frobel, hielt den Gottesdienst gleichzeitig in Laut- und Gebärdensprache. Priester Frank Jensen diente ausschließlich in Gebärdensprache mit, die von unserem Chor vorgetragenen Lieder wurden von Priester Klug synchron in Gebärdensprache übersetzt, sein Predigtbeitrag fand ebenfalls in Laut- und Gebärdensprache statt.

Nach diesem außergewöhnlichen Gottesdienst wurde der Grill angezündet und wir alle saßen noch mit Würstchen und Steaks vom Grill, vielen mitgebrachten Salaten, Kuchen und leckeren Desserts zusammen.

Wir hoffen, dass unseren Gästen dieser außergewöhnliche Sonntag genauso gut gefallen hat wie uns und freuen uns auf eine Wiederholung.