Wochengottesdienst mit dem Bischof, dem Bezirksältesten und gemeinsamen „Abend-Mahl“

Schon eine Stunde vor Gottesdienstbeginn trafen sich – auf Anregung unseres Vorstehers- am Mittwoch einige Geschwister zum gemeinsamen „Abendmahl“ im Gemeinschaftsraum unserer Kirche. Jeder sollte sein Abendbrot – und etwas mehr- mitbringen, damit waren alle gut versorgt. So gestärkt ging es dann in den Kirchenraum, wo wir alle den Gottesdienst unseres Bischofs Kisselbach erleben durften.

Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus Kolosser 2, 23 und 24:

Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen, denn ihr wisst, dass ihr von dem Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet. Dienet dem Herrn Christus!

Unser Chor trug nach dem Eingangsgebet das Lied Ich bete an die Macht der Liebe sehr beeindruckend vor, der Bischof ging auch gleich auf dieses schöne Lied ein.

Die Worte aus dem Paulus-Brief erklärte der Bischof mit den unterschiedlichsten Dingen, durch die wir dem Herrn dienen. Dies geschieht auf vielfältige Weise, sei es als Amtsträger, als Dirigent, als Sänger im Chor, als Lehrkraft in der Kinder- oder Jugendarbeit und auch durch alle anderen Arbeiten, die wir nicht für die Menschen, sondern als Dienst für den Herren verrichten.

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes gab es noch einige Impulse, z.B. zum Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen.

Nach dem Gottesdienst konnten die Reste der mitgebrachten Speisen verzehrt werden, so fand dieser Abend nach einem ungewöhnlichen Einstieg auch noch einen schönen Abschluss. Glücklich, geistig und körperlich gestärkt gingen wir nach diesem Gottesdienst nach Hause.

Ein arbeitsreicher Samstag

war für uns der der 06. Juli 2019. Wir trafen uns um 10:00 Uhr an der Kirche, um verschiedene Arbeiten rund ums Kirchengelände vorzunehmen. Es wurde die Regenrinne gereinigt, der Gehweg mitsamt des Rinnsteins gesäubert, vor allem aber wurden verschiedene Bau- und Bastelarbeiten durchgeführt.

Zum Abschluss des Apostelgottesdienstes am 05. Mai überreichte Bezirksältester Thorsten Junk unserem Priester Martin Gleim als Dank für seine Tätigkeit als Gemeindevorsteher einen Weinstock. Diesen Weinstock spendete Priester Gleim der Gemeinde. Nach reiflichen Überlegungen wurde der geeignete Platz für das Geschenk gefunden. Unter der Regie unserer Priesters Wolfgang Lipphard wurde Material besorgt, ein Rankgerüst gebaut und der Weinstock eingepflanzt. Er hat jetzt einen sonnigen Platz neben unserer Sitzecke gefunden und wird dort -mit entsprechender Pflege- sicher gut gedeihen und in den nächsten Jahren auch als Sicht- und Sonnenschutz dienen können.

Während die Brüder mit dem Bau der Rankhilfe beschäftigt waren, hatten sich einige Schwestern ein anderes Projekt vorgenommen. Die Bastelarbeiten, die eigentlich für die Herbstmonate vorgesehen waren, wurden vorverlegt und an diesem Tag mit viel Energie und Freude vorgenommen. Ganz eifrig wurde das schon vorbereitete Holz geschliffen, gestrichen und beschriftet. Selbst diejenigen, die vorher behauptet hatten, sie seien für Bastelarbeiten nicht geeignet, hatten viel Spaß beim Streichen und Malen. Auf das Ergebnis unserer Arbeiten sind wir jedenfalls sehr stolz, es soll das Gemeinschaftsgefühl unserer Gemeinde ausdrücken. Zum Abschluss unserer Arbeiten wurde schon ein Platz für unser Werk gefunden, es ist jetzt im Treppenhaus unserer Kirche zu bewundern.

Während der Arbeiten wurden wir von unserem Vorsteher mit Kaffee, Brötchen Mett und Wurst verwöhnt. Verwöhnt hat uns auch die Sonne, trotz des Einsatzes von zwei noch schnell beschafften Sonnenschirmen gab es nachmittags den ersten Sonnenbrand zu beklagen. Aber es war ein harmonischer, arbeitsreicher und erfolgreicher Tag für alle beteiligten Geschwister, der allen viel Freude gemacht hat.

Pfingsttreffen im Bergpark Wilhelmshöhe

Am Pfingstmontag trafen wir uns mit Geschwistern unserer Partnergemeinde Minden im Bergpark Wilhelmshöhe (seit 2013 gehört der Bergpark zu den UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten).

Wir begrüßten unsere Mindener Gäste am Herkules-Besucherzentrum mit einem kleinen Sekt-Frühstück samt Fingerfood-Häppchen. Nach den Geschwistern unserer Partnergemeinde trafen weitere Gäste -hauptsächlich Verwandte und Freunde aus dem Geschwisterkreis- dort ein, so dass unsere Gruppe zeitweise auf ca. 45 Personen anwuchs.

Nach dem gemütlichen Frühstück liefen wir gemeinsam zum Herkules, bewunderten die herrliche Aussicht und stiegen langsam die Stufen neben den Kaskaden bis zur Neptungrotte hinab. Während wir dort auf den Beginn der Wasserspiele warteten, hatten wir reichlich Zeit für Gespräche und zum besseren gegenseitigem Kennenlernen. Wir bestaunten mit vielen anderen Besuchern den Wasserfall bis das Wasser das Ende der Kaskaden erreicht hatte. Weiter ging es durch den Bergpark um das Eintreffen des Wassers an der Teufelsbrücke und am Aquädukt zu erleben. Als die Geschwister den Abschluss der Wasserspiele mit der großen Fontäne am Fontänenteich erlebt hatten, war im Park vor Schloss Wilhelmshöhe schon ein Picknick mit Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränken vorbereitet. Bei herrlichem Sonnenschein erholten wir uns dort von dem langen Spaziergang. Um den Geschwistern den anstrengenden Aufstieg zu ihren oben geparkten Fahrzeugen zu ersparen wurde schnell ein Shuttle-Service eingerichtet, damit alle gemeinsam zum Abschlussessen in einem gemütlichen Lokal eintreffen konnten. Einige Geschwister hatten beschlossen, den Weg dorthin zu Fuß zurück zu legen. Der mit ca. 30 Minuten angegebene Fußweg stellte sich dann doch als etwas schwieriger heraus, so dass die Fußgänger dann als letzte um Abendessen eintrafen.

Der Tag ist für uns sehr zufriedenstellend zu Ende gegangen. Schon Tage vorher verfolgten wir die Wettervorhersage, die für diesen Pfingstmontag für vormittags Regen und für nachmittags Gewitter angekündigt hatte. Tagelang bereitete uns das Kopfzerbrechen, denn unsere ganze Planung baute auf gutes Wetter. Erst am Morgen unseres Ausflugs sah die Vorhersage etwas besser aus. Aber unsere Gebete wurden erhöht: Wir hatten den ganzen Tag über herrlichen Sonnenschein, es gab sogar Geschwister, bei denen sich abends schon ein leichter Sonnenbrand zeigte.

Es war für unsere Gemeinde ein toller Tag. Es hat sich wieder mal gezeigt, wie sehr alle zusammenhalten können und gemeinsam für ein gutes Gelingen eintreten, sei es beim Mitbringen von Häppchen, Kuchen, Kaffee und Getränken, beim Lösen logistischer Schwierigkeiten oder beim schnellen Einspringen bei auftretenden kleineren Problemen. Wir waren sehr zufrieden mit dem Ablauf des Tages und hoffen, dass es unseren Gästen auch gefallen hat!

 

Vorsteherwechsel in Schwalmstadt-Treysa

Am 05. Mai 2019 fand in unserer Kirche in Stadtallendorf ein Gottesdienst mit Apostel Jens Lindemann für die Gemeinden Stadtallendorf, Treysa, Frankenberg und Lahntal statt.

Für die Treysaer Geschwister gab es Gründe zur Freude, aber auch einige wehmütige Momente:

Zuerst empfing unser jüngstes Gemeindemitglied durch den Apostel das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Ganz wach und aufmerksam schaute der Kleine den Apostel während der gesamten Handlung an, das betonte der Apostel auch noch einmal nach der Segenshandlung.

Dann wurden unsere bisherigen Vorsteher, Priester Martin Gleim und Priester Felix Frobel, von ihrer Verantwortung als Vorsteher der Gemeinde Treysa entbunden. Das machte die Gemeinde etwas wehmütig, da beide sich sehr zum Wohl unserer Gemeinde eingesetzt haben. Martin Gleim bleibt uns aber weiterhin als Priester erhalten, Felix Frobel ist weiterhin der Vorsteher der Gemeinde Stadtallendorf und der Hörgeschädigten-Gemeinde. Beiden danken wir ganz herzlich für ihren Einsatz und ihr Engagement für unsere Gemeinde!

Zum neuen Vorsteher der Gemeinde Schwalmstadt-Treysa wurde unser langjähriger Priester Michael Stehl beauftragt. Wir wünschen ihm viel Segen für seine neue Aufgabe und hoffen, dass wir auch weiterhin eine „Wohlfühlgemeinde“ bleiben werden.

Von unserem Bezirksältesten Thorsten Junk erhielten alle drei Brüder statt des üblichen Blumenstraußes einen Weinstock mit der Aufgabe, ihn zu hegen und zu pflegen.

Der 1. Mai

 wurde von unserer Gemeinde mit der seit Jahren üblichen Radtour, Grillen und gemeinsamen Kaffeetrinken begangen.

Die Radfahrer trafen sich um 10:00 Uhr an der Kirche, um zur ca. 20 km entfernten Grube Stolzenbach zu radeln. (In der Schachtanlage Stolzenbach kamen 1988 bei einem Grubenunglück 51 von 57 Bergleuten ums Leben, seitdem ist die Grube stillgelegt.) Unterwegs wurde bei Geschwistern eine Rast eingelegt, einige Radfahrer machten sich von dort aus auf den Heimweg, die anderen fuhren noch 5 km bis nach Stolzenbach.

Die Nicht-Radfahrer trafen sich um 12:00 Uhr zum gemeinsamen Grillen an der Kirche. Der Grill war schon angeheizt und Salate und Kuchen wurden von den Geschwistern geliefert. Auch das Wetter spielte mit, wir konnten einige schöne Stunden mit angeregten Gesprächen auf unserem schönen Kirchengrundstück verbringen.

Es war eine rundum schöne Gemeindeaktivität und wir freuen uns schon auf die nächste Aktivität: ein Treffen mit unserer Partnergemeinde Minden im Bergpark Wilhelmshöhe!

Gartenaktion Frühjahr

Nachdem unser Ausflug nach Marburg am letzten Wochenende bei herrlichem Frühlingswetter stattfand, gingen wir für unsere Gartenaktion von ähnlich schönen Bedingungen aus. Leider zeigte die Wettervorhersage etwas ganz anderes an. Von Minustemperaturen, Regen- und Schneeschauern war die Rede.

Wir beschlossen daher, die Gartenaktivitäten auf das Notwendigste zu begrenzen und unser übliches Grillen nach den Arbeiten ausfallen zu lassen. Es traf sich also der „harte Kern“ der Gemeinde morgens um 10:00 Uhr, um das Kirchengrundstück rechtzeitig vor den Osterfeiertagen vorzeigbar zu machen. Wir konnten dann doch noch ganz gut unsere Arbeiten verrichten, nur die letzten Handgriffe mussten im plötzlich einsetzenden Schneetreiben verrichtet werden.

Allen beteiligten Helfern vielen Dank für den Einsatz und an die übrigen Geschwister die Bitte um mehr Beteiligung bei der nächsten Gartenaktion!

 

 

Ein Ausflug nach Marburg

…war unsere erste Gemeindeaktivität im April.

Ein Großteil der mitfahrenden Geschwister traf sich am Bahnhof in Treysa, um mit der Bahn nach Marburg zu fahren. Einige Geschwister stiegen unterwegs noch zu, sodass unsere kleine Gruppe dann gemeinsam im Marburger Bahnhof eintraf. Von dort liefen wir bei herrlichem Sonnenschein gemütlich zur Oberstadt und trafen auf dem Marktplatz unsere Stadtführerin. Wir erlebten eine interessante Führung durch die Altstadt, bei der wir viel über die Geschichte der Stadt erfuhren. Wissenswertes über die „heilige Elisabeth“ wurde uns erklärt und die Häuser bekannter Persönlichkeiten wie die Brüder Grimm, Martin Luther oder Professor Jung-Stilling, die in der Altstadt ihre Spuren hinterlassen haben, wurden uns unterwegs gezeigt. Die Führung endete mit einer Besichtigung der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien.

Danach hatten wir noch einige Zeit zur freien Verfügung, bevor wir um 18:00 Uhr in einem gemütlichen Altstadtlokal wieder zusammenkamen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es zurück zum Bahnhof und per Zug in die Heimat.

Wir haben bei tollem Frühlingswetter einen sehr schönen und perfekt organisierten Tag unter Geschwistern erlebt. Der Organisatorin dieser Gemeindeaktivität vielen Dank dafür!

Einen Lichtergottesdienst

durften die Gemeinden Schwalmstadt-Treysa und Frielendorf am Mittwoch, dem 20. Februar 2019 in unserer Kirche in Treysa erleben. Das Kirchengebäude wurde von außen farbig angestrahlt, die wunderschönen bunten Fenster kamen so noch besser zur Geltung. Beim Betreten der Kirche übergaben die Diakone jedem Besucher ein LED-Teelicht. Die Teelichter, einige farbige Wandstrahler und die Kerzen auf dem Altar waren die einzigen Lichtquellen an diesem Abend, die Deckenbeleuchtung blieb aus.

Anstelle der sonst üblichen Orchestermusik oder des Orgelspiels erklangen vor und nach dem Gottesdienst ganz ungewohnte Töne. Auf der Empore waren Klangschalen aufgebaut, eine Klangschalentherapeutin spielte damit sanfte Entspannungsmusik.

Den Gottesdienst hielt unser Bezirksältester Thorsten Junk. Neben dem für diesen Tag vorgesehenen Bibelwort aus der Offenbarung des Johannes 1, 9 griff er überwiegend auf die Schöpfungsgeschichte zurück. Das Wort „Und Gott sprach: Es werde Licht!“ diente als Grundlage für den gesamten Gottesdienst. Der Älteste zeigte uns ein ganz neues Verständnis für dieses Wortes auf.

Auch der Chor nahm mit allen vorgetragenen Liedern das Thema Licht auf. Besonders passend zu dem Salz auf dem Altar war das Lied „Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt“.

Nach dem Gottesdienst forderte uns der Bezirksälteste auf, die Kirche in dieser besonderen und ruhigen Stimmung zu verlassen. Die Teelichter sollten wir mitnehmen und in den nächsten Tagen an jemanden weitergeben, der das Licht besonders nötig hat.

 

 

Kegeln

stand am Sonntag, dem 03. Februar 2019 auf unserem Programm. Gut gelaunt fanden sich über 20 Geschwister zum jährlichen Kegelnachmittag auf der Kegelbahn ein. Besonders die Kinder waren stark vertreten. Mit viel Freude und kräftigen Anfeuerungsrufen fand ein Wettbewerb zwischen den beiden spontan gegründeten Teams statt. Ein Siegerteam konnte diesmal nicht ermittelt werden, beide Teams schafften es nicht, in der festgelegten Zeit alle Punkte zu erreichen und es herrschte zum Schluss ein ziemliches Durcheinander. Wir hatten trotzdem viel Spaß und stärkten uns hinterher noch im italienischen Restaurant nebenan mit Pizza und Pasta.

Ein Gemeindesonntag

war der heutige Gottesdienst, d.h auch die Kinder nahmen komplett an dem Gottesdienst teil. Da dies ja bekanntlich sehr viel langweiliger ist als Sonntags- oder Vorsonntagsschule, wurde auf die Kinder ganz besonders eingegangen. Im ersten Teil des Gottesdienstes erklärte Vorsteher Felix Frobel den Kindern das Textwort auf eine leicht verständliche Weise. Zum Beispiel erzählte er ihnen, dass es einem hilft, wenn Vater oder Mutter bei einem sind wenn man Angst hat, dann fühlt man sich behütet und kann glücklich sein. Da Gott immer bei uns ist, sind wir immer gut behütet und können glücklich sein. Schokolade macht auch glücklich, deshalb gab es nach diesem Teil des Gottesdienstes Schokolade für alle Kinder. Auch die Erwachsenen wurden im zweiten Teil des Gottesdienstes unter dem Textwort aus Lukas 7,13 glücklich!

Im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich der Vorsteher bei Bruder Bernd S., der aus eigenem Wunsch nach zwei Jahren aus dem Gemeindegremium ausgeschieden ist für seine Arbeit im Gremium und überreichte ein kleines Präsent der Gemeinde.

Für jeden Gottesdienstbesucher gab es beim Verlassen des Kirchensaals noch ein Geschenk: Einen liebevoll gestalteten Aufkleber mit der Aufschrift: „Weine nicht! Gott ist da, er hilft!“

Dafür ganz herzlichen Dank!